Ausflug ins scheene Schächental - 30.9.-1.10.2017

Unser spontan geplantes Wochenende führt uns in den Kanton Uri. Uri, so denkt man, besteht aus See und Strassen. Dem ist gar nicht so. Wir quartieren uns auf dem Remo Campingplatz in Flüelen ein, wo Hunde nicht nur erlaubt, sondern herzlich willkommen sind. Der Campingplatz liegt unmittelbar neben der Seilbahnstation Eggberge. Wir packen kurz ein Brot, etwas Käse und ein paar Früchte in den Rucksack und wollen noch vor der Mittagspause auf den Berg rauf. Von der

Bergstation wandern wir zum Fleschsee, Dort gibt es nicht bloss schöne Feuerstellen, sondern auch einen härzigen Bergkiosk mit einer schönen Terrasse. Kurz darauf durchqueren wir die Talmulde von Selez und wandern weiter Richtung Biel. Unterwegs kaufen wir feinen Alpkäse. Die junge Älperlin erzählt uns, dass ihr Hund vor kurzem im Tal von einem Auto angefahren wurde und nun immer noch Schmerzen hat. Wir wünschen ihr und ihrer Fellnase alles Gute und wandern weiter. In Biel angekommen schlägt das Wetter um. Es wird kühl und der Wind bläst uns verdächtig um die Ohren. Trotzdem genehmigen wir uns auf der Terrasse bei der Bieler Bergstation noch ein feines Kafi-Schnaps. Juna wird vom Beizer mit feinen Gudis verwöhnt. Gut, dass wir das Kafi Schnaps gehabt haben. Etwas erschrocken stellen wir fest, dass die kleine Seilbahn ohne Führer unterwegs ist. Als wir einsteigen, sitzt schon ein grosser Berner Sennenhund mit Meisterin in der Seilbahn. Die beiden Hunde meistern die beengende Situation fantastisch und nachdem zwei sportliche Jungs einsteigen, fährt die Bahn los. Die Höhenangst von Tom legt sich ziemlich, als diese von ihren abenteuerlichen Bergtouren erzählen. Unten angekommen, wartet auch schon das Postauto auf uns, welches uns über Altdorf zurück nach Flüelen fährt. Wir werden garantiert den gesamten Schächentaler Höhenweg in absehbarer Zeit bewandern. Es war ein traumhafter Tag. Kurz, nachdem wir Nikan erreicht haben, beginnt es zu regnen und nicht zu knapp. Wir geniessen einen gemütlichen Abend und nachdem wir noch einen regenreichen Spaziergang gemacht haben, schlafen wir 10 Stunden mehr oder weniger durch und dies trotz lautem Strassenlärm.

Natürlich kommen wir nicht wirklich in die Gänge und nehmen es gemütlich. Nach einem gemütlichen Morgenessen fahren wir in Uffikon an den Waldrand. Von dort unternehmen wir einen traumhaften Spaziergang durch einen wunderschönen Luzerner Buchenwald. Fazit: Unser Heimatland bietet so tolle und schöne Sachen, dass es sich gar nicht lohnt, in die Ferne zu fahren. 

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