Juna

Seit 15. August 2015 gehört Juna zu unserem Team. Der kleine Wirbelwind hat unser Streunerleben grundsätzlich auf den Kopf gestellt. Sie erfreut unsere Herzen in jeder Minute. Relativ kurzentschlossen, aber trotzdem gut durchdacht, haben wir uns für ein Leben mit Hund entschieden. Tom hat den 8-ter Wurf in der Innerschweiz besucht und die kleinen Knöpfe sofort in sein Herz geschlossen. Besonders Juna, die bereits zu Beginn Interesse an ihm zeigt, geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Dann geht alles plötzlich sehr schnell. Bereits einige Tage später besuchen wir die Hundebabys im Gurgeli erneut und schwupps... ist Juna ein Teil unseres Lebens.

Aber am besten stellt sich Madame Fröhlich (auch bekannt als Junulu, Pippulu, Jünchen, Tschiberi, Madame Biscuit, Pipistrello, Lakritznase, Schlabberbuse) gleich selbst vor.

Hallo, ich bin Juna. Der Name ist keltisch-bretonisch, denn meine Menschen mögen die Geschichte der Kelten. Juna bedeutet so viel wie „die Erwünschte, die Ersehnte“.
Als Welpe eines 8-ter Wurfes bin ich am 26. Mai 2015 in Gersau, Kanton Schwyz, zur Welt gekommen. Fernab von jeglicher Zivilisation verbringe ich die erste Zeit mit meiner Mutter und meinen Geschwistern in purer Natur bei einer lieben Bergbauernfamilie.
Seit dem 15. August 2015 lebe ich mit meiner neuen Familie zuerst im tiefsten Emmental und seit Herbst 2019 nun im Gantrisch-Gebiet. Meistens trifft man mich und meine Leute in der Natur an. Dort bin ich nämlich am liebsten. Meine beiden Menschen offenbar auch. Somit habe ich mir die richtige Familie ausgewählt. Während der Woche verbringe ich zwei Tage mit Conny und einen Tag mit Tom. Zwei Tage treffe ich meine Hundefreunde in der HUTA. An den Wochenenden sind wir praktisch immer unterwegs, wir fahren mit dem vierrädrigen Freund weg, geniessen die Wochenenden in unserem Spycherli oder sind zu Fuss und mit dem Zelt unterwegs.

Wenn ich nicht gerade mit einem Grashalm, einem Stück Holz oder einem Tannzapfen durch den Wald rase, dann kann ich auch richtig relaxen. Am liebsten suche ich mir dafür einen Platz an der Sonne aus und träume dort von meinen Abenteuern. Wenn mir danach ist, schmiege ich mich auf dem Sofa an meine Leute und lasse mich ordentlich kraulen. Wichtig ist mir auch, dass ich immer etwas Feines zwischen meine Zähne kriege. Einige weitere Fakten zu meinem tollen Hundeleben findest du unter «Juna von A-Z».


Juna von A – Z!

Äääää
Befehl, sofort mit Schnuppern aufzuhören, wenn ich ein Tier in die Nase kriege und ihr könnt mir glauben, ich kenne sie alle: von der Ameise bis zur Zecke.
Angst
Eigentlich bin ich sehr eigenständig und mutig. Es gibt einige Sachen, die mir etwas Angst machen, wie beispielsweise der Staubsauger. Dieses komisch unangenehm laute Ungestüm verschlingt nämlich einfach alle Brotkrümel, die ich nicht aufgespürt habe.
Appetit
Appetit habe ich eigentlich immer, am liebsten esse ich grosse Portionen. Ich gehe furchtbar gerne ins Training, denn dort kriege ich immer besondere Wolfsblut-Wurst zwischen meine Zähne.
Apportieren
Naja, ich bin ein Labbi. Mir liegt Apportieren einfach im Blut. Da gibt es nicht viel weiter zu sagen. Es in ein grosses Hobby von mir und ich bin sehr gut darin, sagen meine Leute.
Babyjahre
Die sind schon einige Zeit her, waren aber wunderschön. Meine beiden Liebsten haben in meine Erziehung viel Zeit investiert. Welpen- und Junghundekurs waren bloss der Anfang. Nun bin eine erwachsene Labbi-Dame.
Baden
Es gibt nichts schöneres als im Wasser zu plantschen und mit meinen Liebsten zu schwimmen.
Conny
Meine Freundin auf zwei Pfoten. Ich kann sie gut um den Finger wickeln. Wenn ich jedoch bettle, versteht sie keinen Spass. Mit ihr mache ich gerne Siesta und geniesse die gemütliche Zeit auf dem Sofa. Weiter gehen wir zusammen ins Mantrailing (dazu mehr unter Trailen).
Fliegen
Ich hasse Fliegen. Ich meine diese lästigen doofen Biester, die sich aus dem Nix auf meinem schönen Fell niederlassen. Ich werde regelrecht zur Bestie und bin erst wieder entspannt, wenn die letzte Fliege im Raum erledigt ist.
Geburtstage
Sind im Hause Nussis immer etwas speziell. Meine Leute singen dann immer und stecken Kerzen in meine Lieblingswurst. Unheimlich! Zu meinem 3. Geburtstag habe ich ein schönes Halsband gekriegt. Leider darf ich das bloss anziehen, wenn wir schick in den Ausgang gehen.
Goalie
Der Goalie bin ich. Fussballspielen ist eines meiner liebsten Hobbies. Am liebsten kicke ich mit meinem Freund Tom.
Gudieltern
Sie verwöhnen mich extrem. Ich kann sie mit meinem Charme echt gut um den Finger wickeln. Ich geniesse die Zeit mit ihnen sehr.
Heidelbeeren
DIE Beeren. Ich darf vor allem in Schweden selber Heidelbeeren pflücken. In der Zwischenzeit erkenne ich diese und weiss, dass ich nur diese essen darf.
Kanufahren
Wenn ich meine tolle Schwimmweste anziehen kann, dann weiss ich, dass wir bald im Kanu übers Wasser gleiten werden. Ich liebe es, über den Rand des Bootes zu hängen und die Strudel im Wasser zu beobachten. Allerdings kann ich auch ohne weiteres im Boot einschlafen. Ich höre dann immer das Plätschern des Wassers, das macht mich ziemlich schläfrig.
Kumpels
Erwähnen möchte ich natürlich besonders meine verstorbenen Freundinnen, Lulu und Julie. Die beiden Labbis haben mich gelernt, anständig zu sein. Julie hat mir aber auch den effektivsten Bettelblick gelernt. Diesen wende ich immer wieder gekonnt an. Meine coolste Freundin ist Shila, Labbi x Boarder. Sie mag immer spielen. Mit ihr macht das Herumtoben einfach richtig Spass. Leider ist sie nicht mehr so oft im Hort.
Kuscheln
Ich bin ja nicht so die Kuschlerin, es gibt Momente, da habe ich auch echt gerne einfach meine Ruhe. Trotzdem muss ich immer in der Nähe meiner Leute sein. Im Moment will ich auch ganz nah bei ihnen im Bett einschlafen.
Nikan
Also ich nenne ihn «fahrende Futterbüchse». Er ist unser vierrädriger Freund, mit dem wir immer wieder grossartige Wochenenden und Ferien verbringen.
Pfüsele
Eine Aufforderung, dass ich mich endlich ausruhen soll.
Rindsohren
Esse ich furchtbar gerne und kann fast nicht genug davon kriegen.
Spicherli
Dort fühle ich mich zuhause. Ich kann direkt aus dem Haus und bin gleich in der Natur. Gemütlich ist es im Winter. Ich kann mich am Feuer ordentlich aufwärmen. Im Sommer flüchte ich gerne wegen den doofen Fliegen ins Spycherli.
Spielen
Am liebsten mit einem meiner Spielzeuge oder ganz einfach auch mit einem Tannzapfen oder einem Ast.
Schnee
Wenn ich durch den Schnee pfoten kann, fühle ich mich pudelwohl. Geworfene Schneebälle bringe ich in der Regel unbeschadet zurück. Ich liebe es, Löcher zu graben, um Leckerlis zu suchen.
Suchen
Meine Lieblingsbeschäftigung im Wald. Ich freue mich immer sehr, wenn mir meine Leute ein Dummy verstecken und glaubt mir, es kommt auf jedem Spaziergang mehrmals vor. Ich bin immer sehr konzentriert auf die Spur und muss neuerdings auch in die Höhe schnuppern, mit meinem Alter hat sich nämlich auch der Schwierigkeitsgrad erhöht.
Sünnele
Wenn mir meine Leute diesen Befehl geben, dann weiss ich, dass ich richtig relaxen kann. Ich lasse mir dann so richtig die Sonne auf den Pelz scheinen.




Tom
Mein Seelenfreund. Er ist der Chef im Rudel. Mit ihm trainiere ich besonders gern, er ist ausserdem ein Erkunder. Mit ihm unternehme ich häufig Touren durch wegloses Gelände.



Trailen
Mantrailing ist ein Training, das ich mit meiner Freundin Conny besuche. Sie ist stolz auf mich, wenn ich die verlorene Person finde. Natürlich gibt es am Ende immer eine tolle Belohnung für mich. Einzig die Warterei im Auto «schnäggelet» mich etwas an.
Trekking
Die Wanderungen sind jeweils sehr lang. Erst, wenn das Zelt steht, weiss ich, dass ich endlich relaxen kann. Ich kriege auf den Trekkingtouren immer eine spezielle Wurst und am Ende des Wandertages immer noch ein feines «Knäbberli».
Zeige
Dieses Wort finde ich nicht so toll. Meistens werde ich von Kopf bis zu den Pfoten auf Zecken untersucht, bei Verletzungen muss ich ganz still hinhalten und warten, bis meinen Wunden desinfiziert und verbunden sind. Auch meine Hängeohren muss ich immer brav zeigen. Nach meinen wilden Ausflügen ins Wasser müssen meine Ohren nämlich anschliessend getrocknet werden.
Zelten
Wenn wir zelten, liege ich immer in der Mitte meiner Leute. Dort fühle ich mich geborgen. Am Morgen, bereits vor dem Aufstehen, kriege ich immer ausgiebige Streicheleinheiten. Ich geniesse es, wenn ich so nah bei meinen Leuten schlafen kann.
Zmörgele
Nebst dem Wort «Znächtle» mein absolutes Lieblingswort. Auf meiner Morgenrunde kann ich an nichts anderes denken. Ich vergesse die Welt, die Menschen, die anderen Tiere. Meistens führe ich vor lauter Aufregung einen wilden Morgentanz auf. Am Abend, wenn wir nach Hause kommen, habe ich kein Interesse an meiner Nachbarschaft, ich will bloss eins: Meine geliebten Chügeli in meinem komplett leeren Labradorbauch spüren. 

Wer mich auch in Action sehen will, der kann das hier: 
Pipistrello in Action!


Ich liebe Wasser!

Mantrailing - Suche nach dem 6-jährigen Finn!

Dr Goalie bi i!

Junas Gedankenwelt





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