Nordlicht-Tour durch Skandinavien 15.8 - 15.9.2024
Donnerstag, 15.8.24
und Freitag, 16.8.24 1/33 und 2/33 – Es kann losgehen!
Coni erzählt: Nikan und sein Rucksack sind gepackt. Kaum von der Arbeit zuhause, geht’s um 19:15 Uhr auch bereits los Richtung Obermörlen auf den Winterstein. Die Fahrt verläuft bis auf kleinere Staus durch die Schweiz sehr gut. Wir kommen um 00.30 Uhr auf unserem wunderbar einsamen Parkplatz an. Die erste Nacht im Nikan und wir schlafen bereits wie die Götter. Erst um 9 Uhr kriechen wir aus unseren Betten und unternehmen einen gemütlichen Spaziergang durch den Wald. Wir fahren weiter nordwärts, einige Male kommen wir in grössere Staus, kommen dann aber gut auf dem PP beim Timmendorfer Strand an. Genügend Zeit, um alles für die Fähre vorzubereiten, zu essen und um mit Juna eine Versäuberungsrunde zu machen. Um 21.30 Uhr fahren wir Richtung Skandinavienkai und können, ohne anzustehen gleich auf die Fähre Peter Panfahren. Dieses Mal haben wir eine Innenkabine, da wir etwas spät gebucht haben. Dies ist aber nicht weiter schlimm, da wir gleich aufs Partydeck gehen. Wir geniessen das Auslaufen durch den Kanal bei einem feinen Apéro und gehen erst um 23.30 Uhr in die Kabine zurück.
Samstag, 17.8.24 – 3/33 – Unser Seelenort Kroppefjäll
Tom erzählt: Unglaublich pünktlich kommen wir in Trelleborg an. Nach einem Spaziergang am stinkenden Meer cruisen wir dann nordwärts über die E45 bis wir im Kroppefjäll Naturreservat ankommen. Unser Seelenplatz zum Abschalten. Natürlich grillieren wir mit dem Lotusgrill und schlafen dann mal 11 Stunden durch.
Coni erzählt: Nikan und sein Rucksack sind gepackt. Kaum von der Arbeit zuhause, geht’s um 19:15 Uhr auch bereits los Richtung Obermörlen auf den Winterstein. Die Fahrt verläuft bis auf kleinere Staus durch die Schweiz sehr gut. Wir kommen um 00.30 Uhr auf unserem wunderbar einsamen Parkplatz an. Die erste Nacht im Nikan und wir schlafen bereits wie die Götter. Erst um 9 Uhr kriechen wir aus unseren Betten und unternehmen einen gemütlichen Spaziergang durch den Wald. Wir fahren weiter nordwärts, einige Male kommen wir in grössere Staus, kommen dann aber gut auf dem PP beim Timmendorfer Strand an. Genügend Zeit, um alles für die Fähre vorzubereiten, zu essen und um mit Juna eine Versäuberungsrunde zu machen. Um 21.30 Uhr fahren wir Richtung Skandinavienkai und können, ohne anzustehen gleich auf die Fähre Peter Panfahren. Dieses Mal haben wir eine Innenkabine, da wir etwas spät gebucht haben. Dies ist aber nicht weiter schlimm, da wir gleich aufs Partydeck gehen. Wir geniessen das Auslaufen durch den Kanal bei einem feinen Apéro und gehen erst um 23.30 Uhr in die Kabine zurück.
Samstag, 17.8.24 – 3/33 – Unser Seelenort Kroppefjäll
Tom erzählt: Unglaublich pünktlich kommen wir in Trelleborg an. Nach einem Spaziergang am stinkenden Meer cruisen wir dann nordwärts über die E45 bis wir im Kroppefjäll Naturreservat ankommen. Unser Seelenplatz zum Abschalten. Natürlich grillieren wir mit dem Lotusgrill und schlafen dann mal 11 Stunden durch.
Sonntag, 18.8.24 – 4/33 - Nordwärts
Coni erzählt: Nach einer grossen Mütze Schlaf fahren wir im Kroppefjäll auf den anderen Wanderparkplatz und laufen mit Juna zum Svingsjön. Nach einer längeren Meditationspause kehren wir zu Nikan zurück und fahren auch gleich los, weiter auf der E45 Richtung Mellerud, Hamal, Grums, Torsby, Stöllet, Malung und fahren dann kurz nach dem letzten Dorf ins Öysberget Naturreservat, wo Tom auch gleich die Übernachtung geplant hat. Wir unternehmen einen schönen Spaziergang quer durch den Wald und suchen Pilze und Beeren.
Montag, 19.8.24 – 5/33 – Steinpilz und die Liebe zum Leben
Juna erzählt: Heute wollen wir noch etwas Utsikt geniessen. Wir können es kaum glauben, dass es irgendwo in diesem Wald eine Anhöhe geben soll, die Aussicht bietet. Inmitten dieser Wälder ist dies oft nicht zu erkennen. Aber siehe da. Es geht stetig bergwärts. Unterwegs kommen wir bei der Jagdhütte Sandbäck Nils Kojan vorbei und kurz nach dem Schild Utsiktplats sind wir dann ganz oben und können die großartige Aussicht auf den Öjen und Bysjön geniessen. Einfach herrlich, diese Ruhe. Wir nehmen die Talwanderung unter die Füsse, bzw. unter die Pfoten und fahren dann wieder nordwärts, immer auf der E45 bis wir im Ekopark Ejheden ankommen.
Dienstag, 20.8.24 – 6/33 – Im Bärenland Hälsingborg
Tom erzählt: Nirgends gibt es so viele Bären im Land wie in der Provinz Hälsingborg. Jedes Jahr werden hier 30 Tiere abgeschossen. Wir sehen ausser einem riesigen Bärendreck kein grosses Tier. Wohl besser so, scheinbar sind die Dinger hier äusserst ausser Rand und Band, «ömu» gegenüber den Jägern. Naja,wir sind mit uns im Reinen und haben somit nichts zu befürchten. Wir kommen nach einer längeren Strecke etwas nördlich von Ljudsal im Naturreservat Gröntjärn an. Wir unternehmen einen Spaziergang um den See (ohne Zu- und Ablauf) und machen es uns auf einem Parkplatz in der Nähe des Naturreservats gemütlich. Am Abend unternehmen wir noch einen kurzen Spaziergang in der Abenddämmerung und sehen zwei Wölfe.
Mittwoch, 21.8.24 – 7/33 – Autofahren in Schweden ist entspannend.
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Direkte Linie. Unsere heutige Distanz sind ca. 640 km. Wir kommen gut vorwärts und geniessen dann einen herrlichen Abend im Ekopark Rosfors.
Donnerstag, 22.8.24 – 8/33 – Toms Geschichtsstunde
Coni erzählt: Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Geschichte. Tom hat für heute wieder schöne Sachen geplant. Zuerst besichtigen wir eine alte Eisenfirma. Die alten Blasbalgen sind zwar nicht mehr in Betrieb, aber es ist wirklich sehr interessant. Anschliessend fahren wir nach Fattenborg. Dort ist die zwar die Ausstellung geschlossen und auch der Weg ist in einem ziemlich verwahrlosten Zustand,
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| Flakkasand |
Schilder sind abgefallen, etc. Leider kommen hier wohl zu selten Touristen vorbei, sodass sich die Wiederherstellung nicht mehr lohnt. Tom hat uns aber an einen wunderbaren Ort geführt. Wir geniessen es sehr. Auch unsere weitere Fahrt zum Flakkasand geniessen wir. Es hat in der Zwischenzeit zu regnen begonnen. Flakkasand ist ein Openairgelände an einem Sandstrand. Ist sicher eine großartige Atmosphäre, wenn das Festival im Juli stattfindet. Leider liegt viel Müll herum. Schade um das schöne Stück Erde. Toms Plan, im Ekopark Rautiorova zu übernachten, fällt ins Wasser. Die Strasse wird komplett neu ausgebaut und der Parkplatz existiert nicht mehr. Wir finden dann trotzdem im Sveaskog ein herrliches Plätzli am See.
Freitag, 23.8.24 – 9/33
– Baden im Norden
Juna erzählt: Heute fahren wir erst einmal an den Badplatz Pentäsjärvi. Wir wollen duschen. Leider muss Tom erst einmal Wasser aus dem See holen, damit wir das machen können. Coni nimmt dann erst einmal ein Bad im Wasser, um den hartnäckigsten Schmutz abzuwaschen, bevor sie dann unter die warme Dusche
geht. Es ist ein herrliches Gefühl, richtig sauber zu sein. Wir fahren dann gemütlich in den nördlichsten Ekopark Naakajärvi und geniessen eine schöne Spazierrunde (roter Pfad) im alten, verknöcherten Wald. Anschliessend geniessen wir die Sonne und hoffen, heute noch Nordlichter zu sehen. So hoch oben waren wir fast noch nie. Am Abend gratulieren wir noch Babs zu ihrem Geburtstag.
Juna erzählt: Heute fahren wir erst einmal an den Badplatz Pentäsjärvi. Wir wollen duschen. Leider muss Tom erst einmal Wasser aus dem See holen, damit wir das machen können. Coni nimmt dann erst einmal ein Bad im Wasser, um den hartnäckigsten Schmutz abzuwaschen, bevor sie dann unter die warme Dusche
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| Erfrischendes Bad |
geht. Es ist ein herrliches Gefühl, richtig sauber zu sein. Wir fahren dann gemütlich in den nördlichsten Ekopark Naakajärvi und geniessen eine schöne Spazierrunde (roter Pfad) im alten, verknöcherten Wald. Anschliessend geniessen wir die Sonne und hoffen, heute noch Nordlichter zu sehen. So hoch oben waren wir fast noch nie. Am Abend gratulieren wir noch Babs zu ihrem Geburtstag.
Samstag, 24.8.24 –
10/33 – Auf der Hundsverlochete unterwegs
Coni erzählt: Leider haben wir keine Nordlichter gesehen, das Wetter wurde wieder etwas schlechter. Trotzdem haben wir eine herrlich ruhige Nacht verbracht. Der Morgenspaziergang zum See ist stürmisch und regnerisch. Wir finden wieder Elch-Losung, sie ist nicht frisch. Anschliessend geht unsere Reise durch endlose Wälder an der Grenze zu Finnland weiter bis wir dann schliesslich die Grenze überqueren. Nun verändert sich auch die Vegetation. Die Bäume werden kleiner, man sieht die endlose Weite des Landes. Hier gibt es ausser der Hauptstrasse keine Strassen mehr. Auch die Besiedlung ist hier äusserst gering. Kurz vor der norwegischen Grenze machen wir eine Mittagspause. Tom hat hier eine Wanderung geplant, die wir dann aber abblasen müssen. Der Regen tropft in unser Bad. Er muss also das Fenster abdichten. Juna und ich unternehmen einen Spaziergang an den See und freuen uns, dass es unser Alleskönner wieder einmal geschafft hat. Kurz nach der Mittagspause überqueren wir dann die Grenze zu Norwegen. Unsere Fahrt geht noch eine Weile durch den Fjäll, bevor wir schliesslich in Skibotn am Meer ankommen. Wir fahren dann dem Fjord entlang bis Britavarre. Von dort geht die Strasse dann ins Tal hinein, bis wir den Haupteingang vom Rejsa Nationalpark erreichen. Hier beginnt die Mautstrasse. Zuerst geht es noch human über eine angenehme Gravelroad, dann schlängelt sich die Strasse stetig aufwärts. Die
Strasse wird schliesslich immer ruppiger, bis wir nach einer gefühlten Ewigkeit das Endziel am Halti-Trail-Parkplatz am Guolasjåvri erreichen. Wir sind nicht die Einzigen hier. Da ist das Freiburger Paar mit dem alten Schweizer Postbus, dann ein französisches Wanderpaar sowie ein paar irre Engländer, die dann im Zelt übernachten und die mehrtätige Tour wegen des schlechten Wetters erst am nächsten Tag beginnen. Es stürmt und ist ziemlich kalt. Wir geniessen ein herrliches Raclette und schaukeln wie auf einem Schiff hin und her.
Coni erzählt: Leider haben wir keine Nordlichter gesehen, das Wetter wurde wieder etwas schlechter. Trotzdem haben wir eine herrlich ruhige Nacht verbracht. Der Morgenspaziergang zum See ist stürmisch und regnerisch. Wir finden wieder Elch-Losung, sie ist nicht frisch. Anschliessend geht unsere Reise durch endlose Wälder an der Grenze zu Finnland weiter bis wir dann schliesslich die Grenze überqueren. Nun verändert sich auch die Vegetation. Die Bäume werden kleiner, man sieht die endlose Weite des Landes. Hier gibt es ausser der Hauptstrasse keine Strassen mehr. Auch die Besiedlung ist hier äusserst gering. Kurz vor der norwegischen Grenze machen wir eine Mittagspause. Tom hat hier eine Wanderung geplant, die wir dann aber abblasen müssen. Der Regen tropft in unser Bad. Er muss also das Fenster abdichten. Juna und ich unternehmen einen Spaziergang an den See und freuen uns, dass es unser Alleskönner wieder einmal geschafft hat. Kurz nach der Mittagspause überqueren wir dann die Grenze zu Norwegen. Unsere Fahrt geht noch eine Weile durch den Fjäll, bevor wir schliesslich in Skibotn am Meer ankommen. Wir fahren dann dem Fjord entlang bis Britavarre. Von dort geht die Strasse dann ins Tal hinein, bis wir den Haupteingang vom Rejsa Nationalpark erreichen. Hier beginnt die Mautstrasse. Zuerst geht es noch human über eine angenehme Gravelroad, dann schlängelt sich die Strasse stetig aufwärts. Die
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| Rejsa Nationalpark |
Strasse wird schliesslich immer ruppiger, bis wir nach einer gefühlten Ewigkeit das Endziel am Halti-Trail-Parkplatz am Guolasjåvri erreichen. Wir sind nicht die Einzigen hier. Da ist das Freiburger Paar mit dem alten Schweizer Postbus, dann ein französisches Wanderpaar sowie ein paar irre Engländer, die dann im Zelt übernachten und die mehrtätige Tour wegen des schlechten Wetters erst am nächsten Tag beginnen. Es stürmt und ist ziemlich kalt. Wir geniessen ein herrliches Raclette und schaukeln wie auf einem Schiff hin und her.
Sonntag, 25.8.24 – 11/33 – Begegnung mit Rentieren
Juna erzählt: Obwohl es eine stürmische Nacht war, ich wusste nicht so recht, ob ich auf einem Schiff oder im Nikan war, haben wir lange und gut geschlafen. Erstmals draussen war ich schon sehr früh, die Sonne hat sich bereits um halb 5 gezeigt. Meine Beiden stürmten nämlich nach draussen, um Fotos zu machen. Sie sind so begeistert, dass die Sonne scheint. Mir ist das Wetter egal. Hauptsache, ich kriege ein ordentliches Frühstück. Als wir dann endlich Richtung
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| Morgen um viertel vor 5 |
Halti-Trail losziehen, hat sich das Wetter bereits wieder verschlechtert. Ich bin jedoch frisch und munter und zeige, dass sich mein Bein gut erholt hat. Bei grossen Steinen warte ich schön brav, bis man mir den Weg zeigt. Plötzlich darf ich nicht mehr weiter. Der Weg geht nur noch über Steinklötze und so bleibe ich mit meiner Chefin brav sitzen und beobachte die riesige Rentierherde. Mein Chef Tom will auf den Berg raufkraxlen, merkt dann aber, dass der Gipfel noch längst nicht erreicht ist. Er kommt dann schliesslich wieder zu uns zurück. Zurück bei Nikan stelle ich enttäuscht fest, dass wir nun wieder die endlose Rumpelstrasse zurückholpern werden. Wir kommen jedoch gut am Meer unten an und fahren dann schliesslich auf den Stellplatz beim Polarpark in Bardu. Ich werde von einem Rudel Wölfen begrüsst, welches offensichtlich gerade gefüttert wird. Die glücklichen Tiere. Nachtrag: Die Wölfe sind dann im Oktober aus dem Gehege ausgebrochen. Ich kriege jedoch auch schon bald etwas zwischen die Zähne, bevor ich endlich wieder schlafen kann. Meine Beiden quatschen noch endlos mit einem deutschen WW-Paar. Das ist doch so gar nicht der Stil meiner Leute. Manchmal komme ich bei den Menschen nicht nach.
Montag, 26.8.24 – 12/33 – Stürmischer Wind in Kiruna
Tom erzählt: Den Polarpark besuchen wir nicht. Ich habe keine Lust, den Leuten noch Kohle in den Allerwertesten zu stossen, wenn sie die Tiere einsperren, die hier eigentlich wild leben. Es war ein guter Übernachtungsplatz nach einer langen Fahrt und basta. Meine geplante Route geht weiter. Wir fahren Richtung Narvik, tanken und shoppen kurz vorher in Bjerkvik. Coni gratuliert vorerst per Telefon meinem Schwiegermami zum Geburtstag, dann geht die Fahrt weiter über Bjørnfjell Richtung Abisko. In Riksgränsen unternehmen wir einen herrlichen Spaziergang durch den Fjäll, wo sich Juna in einem Bach abkühlen kann. Endlich sehen wir mal etwas von der Landschaft. Sogar das Lapporten
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| Lapporten |
können wir bestaunen. Der Wind ist sehr stark. Ich muss das Lenkrad mit beiden Händen gut festhalten, damit es uns nicht von der Strasse bläst. Ein Lastwagen hat weniger Glück, er liegt auf der Seite im Graben. In Kiruna organisieren wir LPG, Bier und Wein. Dann beginnt es wieder zur regnen. Wir fahren noch ca. 1 Stunde, bevor wir dann in den Marsijärvi Freizeitbereich gelangen. Hier finden wir einen großartigen Platz und unternehmen mit Juna einen doch etwas längeren Spaziergang, länger als geplant. Gut, dass ich so ein begabter Kartenleser bin. Wir treffen immer wieder auf Elchkot, vom grossen König der nordischen Wälder sehen wir leider sonst nichts.
Dienstag, 27.8.24 – 13/33 – Unsere ersten Nordlichter
Coni erzählt: Heute lassen wir es richtig Tag werden. Eigentlich wollte ich heute gemütlich bleiben und eigentlich wollte ich gar nicht wandern gehen. Aber ich raffe mich auf und gehe mit meinen Beiden auf eine grossartige Wanderung rund um den riesigen See. Überall sind schöne Unterstände mit Feuerstellen direkt am See platziert. Auch entlang des Pfades treffen wir immer wieder auf teils frischen Elchkot, aber auch heute haben wir kein Glück, einen grossen Elchbullen zu sehen. Bereits um 15 Uhr macht Tom ein feines Zvieriplättli parat und wir geniessen ein herrliches Glas Rosé. Welch
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| Unsere ersten Nordlichter |
wunderschöner Tag. Da macht es auch nichts, dass ich mich ungewaschen fühle und meine Haare von Tag zu Tag fettiger werden. Der Abend wird dann noch grossartiger. Gemäss unserer Aurora-App soll es heute Nordlichter geben. Naja, denke ich mir, werde dann aber so fest überwältigt, dass ich weinen muss. So etwas Schönes habe ich noch nie gesehen. Die Natur ist so unglaublich bereichernd. Wie schade, dass sie der Mensch zerstört.
Mittwoch, 28.8.24 – 14/33 – Geisterbilder Nummer 2
Juna erzählt: Meine Leute waren den ganzen Abend draussen und haben Nordlichter beobachtet. Immer wieder höre ich sie flüstern «oh, wie schön» oder «oh, welch Wunder». Ich geniesse die Wärme, da sie das Häuschen ziemlich aufgeheizt haben, natürlich, damit sie dann auch gemütlich an die Wärme können. Sie haben nämlich ihre Mützen und dicken Jacken angezogen. Draussen muss es fürchterlich kalt sein. Die Fahrten werden nun wieder kürzer. Wir machen bald schon wieder Pause im Leipipir Naturreservat. Meine Zwei duschen mal wieder. Richtig so, denn sie stinken schon wieder bestialisch. Wenn ich so wenig auf meine Körperpflege achtgeben würde, tztztz. Zuerst unternehmen wir aber eine schöne Wanderung durch das wilde Gebiet. Der Weg ist etwas kompliziert und sehr moorig. I
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| Ich lach mich kaputt! |
ch sinke teilweise ziemlich im matschigen Untergrund ein, kann mich aber schliesslich an einem sauberen Bach waschen. Gegen Abend fährt noch ein Holländer mit seinem Wohnwagen auf den Platz. Die Beiden unternehmen mit ihrem Hund einen wohl langweiligen Spaziergang. Denn so grobe Schuhe wie meine Beiden immer tragen, tragen die Holländer nicht. Meine Zwei matschen immer voll durch die Pfützen, die Holländer haben diese wohl immer umgehen müssen, hihihi. Am Abend stehen meine Lieben wieder auf dem Platz und schiessen tausende von Fotos von Nordlichtern. Sie sind von diesen verrückten Geisterbildern ziemlich entzückt.
Donnerstag, 29.8.24 – 15/33 – Wieder etwas Geschichte.
Tom erzählt: Natürlich habe ich auch heute wieder einen Plan, wie jeden Tag. Meine Frau hat sich, zu meiner Enttäuschung, nicht auf die Ferien vorbereitet, viel wichtiger war alles andere, bzw. alle anderen. Deshalb bin ich froh, dass sie wenigstens heute entscheidet, beim Hållbarhetspark Sarkanena ein Spaziergang zu unternehmen. Weiter geht dann wieder meine geplante Tour. Ich habe in Jertjaure noch eine geschichtliche Sehenswürdigkeit
parat. Die Von den Feuerstellen sieht man dann zwar nicht mehr sehr viel, die Informationstafeln sind jedoch großartig. Anschliessend fahren wir dann ins Serri Naturreservat und werden dann am Morgen von einer Herde Rentieren geweckt, die uns ans Auto klopfen.
Freitag, 30.8.24 – 16/33 – Von Rentieren wachgeküsst!
Coni erzählt: Wir sind immer noch im Serri Naturreservat. Es regnet in Strömen. Wir geniessen die Ruhe und beginnen den Tag mit Pancakes und Heidelbeeren und tollem Kaffee. Wir queren erneut den Polarkreis, kaufen in Jokkmokk ein und fahren dann ins Naturreservat Kronogård. Dort ist es sehr, sehr einsam. Die Gerüche nach Wild sind extrem. Juna will zuerst gar nicht loslaufen. Sie bleibt störrisch stehen, versucht Tom zum Umkehren zu bewegen. Wie das aber im Rudel so ist, der Rudelführer bestimmt. So laufen wir durch mystische und endlose Wege an verschiedenen Seen entlang, wohl wissend, dass wir hier jederzeit auf einen Bären, auf Wölfe oder Elche treffen könnten. Juna bleibt je nach Geschmack brav zwischen uns beiden. Sie weiss genau, wenn es für sie keinen Sinn macht, vor uns zu laufen, so wie sie das in unseren Schweizer Wäldern meist tut.
Juna erzählt: Meine Leute sind wieder euphorisch von der letzten Nacht. Trotz des starken Regens konnten sie erneut beeindruckende Nordlichter beobachten. Heute hören sie auch einen Wolf heulen, den ich natürlich bereits auf unserer gestrigen Runde wahrgenommen habe. Vor allem meine Chefin kann mal wieder nicht normal denken. Sie überlegt sich, was der Wolf wohl so macht, etc. Sie denkt häufig über viele Dinge nach, immer wieder. Wir fahren los, die Fahrt dauert nicht ewig. Wir rumpeln nur ca. 15 km in den Ekopark am Trollforsen. Hier am NorraParkering ist ordentlich was los. Wir stellen das Auto provisorisch ab und beginnen unsere Wanderung. Gemäss den Angaben auf dem All Trail App wären es 1 1/2. Sie dauert dann aber 3 Stunden. Meine Leute finden es super, wie ich alles gemeistert habe. Tatsächlich habe ich kaum mehr Schmerzen und die Wanderungen machen mir grossen Spass. Am Abend freuen sich meine Liebsten wieder auf die Polarlichter. Wann hört dieses unregelmässige Leben wohl endlich auf?
Tom erzählt: Natürlich haben wir letzte Nacht erneut Nordlichter gesehen. Herrlich. Heute einmal in sämtlichen Grüntönen. Ein Spektakel wie kaum etwas anderes auf der Welt. Tausendmal schöner als ein Feuerwerk und erst noch ruhige. Die Schweden, und hier auf dem Platz hat es fast nur Schweden, haben mal wieder alles verschlafen. Natürlich, die sehen das wohl auch praktisch immer. Unsere Fahrt geht weiter. Wir sehen bald das deutsche Womo, das auf der anderen Seite des Flusses übernachtet hat. Sie grinsen, denken wohl, dass wir nun die Plätze tauschen, denn kurz darauf kommen wir an die Abzweigung, die zu den Lagerplätzen ans andere Ufer führt. Uns aber zieht es weiter. Immer schöndem Fluss Piteälven entlang, bis wir zu einer meiner markierten Stelle (Parking Härdar) am See Jäknajaur gelangen. Wir hören aufgrund des starken Windes nicht, wie der Auslauf des Sees dann wieder in den tosenden Piteälven gelangt. Wir entscheiden kurzfristig, den restlichen Tag hier zu bleiben. Wir streunen durch den Wald und entdecken die Informationstafel, dass hier früher einmal eine grosses Winterlager der Sàmi war. Es ist ein herrlicher Sonnentag und wir genehmigen uns dann eine erfrischende Dusche. Meine etwas irre Ehefrau hat wieder ihren Bikini angezogen und watschelt zuversichtlich ins kalte Wasser. Juna hingegen ist es etwas übel, sie hängt bloss im Nikan herum. Ganz offensichtlich bekommt ihr der Rentierkot nicht so gut, von dem sie heute Vormittag probiert hat. Wir aber geniessen am Abend dann einen leckeren Flammkuchen und sehen heute noch einmal ganz schwach die Nordlichter.
Montag, 2.9.24 – 20/33 – Gravelroad-Tour
Coni erzählt: Die Nächte sind doch etwas kurz, seit wir das Glück mit den Nordlichtern haben. Trotzdem war jede Art von Lichtern ein unglaubliches Ereignis. Bevor wir weiterziehen, machen wir noch eine Runde durch den lichten Wald. Hier gibt es keine Wanderwege mehr. Tom hat sich eine längere Gravel-Road-Fahrt zusammengestellt, die er nun heute mit einem richtigen Glücksgefühlt fährt. Gesamthaft 150 km ist er heute auf holperigen und weniger holperigen Abschnitten gefahren. Sein Ratschlag: Man muss beim Fahren eins mit der Strasse werden! Wir treffen immer wieder auf kleinere Rentierherden, durchqueren unglaublich schöne Landschaften, kurven durch kleinere Dörfer, die wirspasseshalber immer vorher grosse Städte nennen, bis wir dann feststellen, dass wir eher durch einen kleinen Weiler mit ca. 2-3 Häuser fahren. Zwischendurch können wir auch einen Blick von Anhöhen auf die unglaubliche Weite geniessen, dann wird die Strasse wieder ziemlich kurvenreich und unübersichtlich. Ganz speziell finde ich die Norra Bergnäs Kapelle auf der anderen Seite des Dorfes Bergnäsviken. Hier benötigt man ein Boot, um zur Kirche zu fahren. Kurz vor Arjeplog hat Tom eine Wanderung in der Nähe des Galtispuoda Skigebiet, welches gleichzeitig auch ein Naturreservat ist, geplant. Leider ist hier die Jagd in vollem Gange und so wollen wir mit unserer Hündin, die wie ein kleiner Bär aussieht, nicht durch die Büsche wandern. Wir machen einen kurzen Spaziergang entlang der Straße und fahren anschließend nach Arjeplog, um einige Besorgungen zu erledigen, bevor wir wieder in die Natur zurückkehren. Auf der Suche nach einem schönen Übernachtungsplatz finden wir kurz vor dem Reivo Naturreservat einen Platz in einer alten Grube. Die Energie hier ist für mich nicht optimal. Irgendetwas stimmt nicht ganz. Ich versuche, das Ganze positiv zu sehen, konzentriere mich auf das Rauschen der Bäume und werde dann schliesslich entspannter. Trotzdem schlafe ich schlecht und habe wirre Träume.
Dienstag, 3.9.24 – 21/33 – Bärenlosung nicht am Dampfen, dann los!
Juna erzählt: Und schon geht es wieder weiter. Ich würde mich nach dem gestrigen Rumpeltag auf einen schönen Ruhetag freuen. Siehe da: Wir holpern bloss ein paar Minuten weiter. Meine Zwei finden einen schönen Platz, natürlich hat Tom dies so genaustens vorbereitet, direkt am See Kuolasjaure im Revo Naturreservat. Wir unternehmen eine schöne Wanderung auf die Halbinsel.
Natürlich stellen sich bei mir bei den vielen Gerüchen manchmal wieder die Nackenhaare, ich zeige meiner Chefin auch einen Bärenkot an. Tom meint einfach, solange die Kacke nicht am Dampfen ist, ist es nicht weiter schlimm. Wir genießen einen entspannten Nachmittag. Meine Chefin schreibt Tagebuch, mein Chef plant die Route und ich döse vor mich hin. Gegen Abend geniessen meine Liebsten ein schönes Feuer und bleiben lange draussen, dieses Mal nicht wegen den Nordlichtern.
Mittwoch, 4.9.24 – 22/33 – Besichtigung der Holzkoten der Samen
Tom erzählt: Am Morgen machen wir mit unserer Hündin einen kurzen Spaziergang, dann fahren wir weiter. Wir müssen schon wieder ein paar Sachen einkaufen. Deswegen machen wir in Arvidsjaur Halt. Die Umgebung ist sehr belebt und der Lärmpegel durch Menschen und Autos ist hoch. Dies führt bei mir zu Stress, weshalb ich bestrebt bin, die Stadt so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Meine Option, ins Hedvallen Naturreservat zu fahren, ist grundsätzlich sehr interessant.
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| Holzkote |
Wir wollen die Holzkoten (Gåetie der Waldsamen) besichtigen, die hier zwar noch in Gebrauch, im Moment aber verlassen sind. Unterwegs treffen wir auf zwei ausgewanderte Deutsche mit zwei Huskys, die in der Nähe von Arvidsjaur ein Guesthouse betreiben. Trotzdem ist uns heute nicht nach Gesellschaft. Wir haben schon gestern zwei Deutsche aufgrund eines Missverständnisses zu nahe an uns herangelassen. Allerdings geschieht dies heute auch wieder. Schwups, fährt ein holländisches Paar mit einem Defender auf den Platz. Coni macht mal wieder ihre Krimi-Übungen, damit sie nicht aus der Übung kommt und sieht im Paar ein gesuchtes Serienkiller-Paar, welches Touristen an der E45 auf bestialische Weise abmurkst. Es stellt sich dann heraus, dass die Beiden unbedingt Nordlichter sehen wollen. Der Mann stellt sein Objektiv kurz vor dem Schlafengehen auf den Platz und entschuldigt sich im Voraus dafür, falls in der Nacht die Defender-Türen zuschlagen. Wir aber wissen, dass in dieser Nacht keine Polarlichter zu sehen sind und so schlafen wir tief und fest.
Donnerstag, 5.9.24 – 23/33 – Wenn die Stille fast zu still ist!
Coni erzählt: Wir fahren heute etwas südwärts. Tom will heute allein übernachten und das schafft er auch. In der Nähe von Dorotea, WIllhelmina, verlassen wir die E45 und fahren ziemlich abseits ins Naturreservat Krutsjön. Hier gibt es keine Wanderwege und somit ist die Natur noch viel wilder als sonst irgendwo.
Elchlosung und auch frische Spuren sind hier absolut keine Seltenheit und so versuche ich, am Abend noch mehrmals an den See zu gehen, um einen Elch zu sehen. Leider ohne Erfolg. Hier ist es so still, dass mich sogar meine eigenen Schritte nerven.
Freitag, 6.9.24 – 24/33 - Fäbodvägen
Juna erzählt: Heute müssen wir wirklich mal etwas südwärts fahren. Immer wieder dieses Geholper. Über die E45 kann ich jedoch nicht wirklich viel berichten. Doch, eins muss gesagt werden. Wenn jemand auch an der E45 eine großartige Überraschung bieten kann, dann ist es mein Chef Tom. Er überrascht uns mit einem spontanen Spaziergang im Öjsjömyrarnas Naturreservat. Ein herrliches Sumpfgebiet mit einem schönen Steg. Am Ende treffen wir auf einen herrlichen
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| Auch an der E45 gibt es schöne Orte |
Aussichtsturm und eine gemütliche Feuerstelle. Weiter geht die Fahrt südwärts. Unterwegs schlabbern meine Lieben noch Eis und finden es sommerlich warm. Wir fahren wieder ein Stück auf der Touristenstraße Fäbodvägen und planen, am Fluss anzuhalten, wo wir letztes Jahr gepicknickt haben. Da kommt eine schwedische asoziale Familie daher und macht es sich an unserer Feuerstelle gemütlich. Wir fahren kurzerhand auf den Platz daneben und grillieren dann auf dem Lotus-Grill.
Samstag, 7.9.24 – 25/33 – Flatruet bei Sonnenschein – die Premiere!
Coni erzählt: Heute ist es so weit. Wir wollen die Flatruet Passstrasse (höchste Strasse von Schweden, höchster Punkt 975 m. ü. M.) bei schönem Wetter erleben. Und wie wir sie erleben. Mit kurzen Ärmeln und schwitzend unternehmen wir einen Spaziergang durch die Rentierherden. Juna macht ihre Sache mal wieder ausserordentlich gut und so können wir uns auf den Boden setzen, bis eines der Tiere ziemlich neugierig in unsere Nähe kommt. Brave Juna. Welch unglaublich schönes Wetter und die gelben Birkenwälder. Einfach Wahnsinn. Tom schwärmt von der schönen Gravel-Road und so sind alle glücklich. Leider habe ich festgestellt, dass meine Töpferei in Røros bereits um 15 Uhr schliesst und so fährt Tom in einem ziemlichen Tempo in die wunderschöne norwegische Stadt. Natürlich besuchen wir zuerst die Töpferei, schlendern dann aber gemütlich durch unser Lieblingsstädtchen. Wir können unsere Gasflaschen auftanken. Am Abend wäre eine Übernachtung auf einem Campingplatz geplant gewesen, die Gegend ist nämlich ziemlich besiedelt. Mutig wie ich bin, lotse ich Tom in eine rumplige Nebenstrasse und wir finden einen herrlichen Platz im Wald. Wir brauchen einfach Ruhe und auch Sonnenschein am richtigen Ort.
Sonntag, 8.9.24 – 26/33 – Wann geht es denn wieder südwärts?
Juna erzählt: Ich liebe das Reiseleben, obwohl es mich sehr müde macht. Da ich merke, dass meine Lieben nicht so auf Touren kommen, lege ich mich auf den Rücken und lasse mir von Coni ordentlich den Bauch kraulen. Ich döse immer wieder ein und geniesse das morgendliche Ritual. Bald geht das Geholper wieder los. Meine Zwei wollen nicht südlich fahren, ich habe sogar mitbekommen, dass sie wegen dem schlechten Wetter nicht auf den Hätteboda Camping wollen. Mir ist es wurscht. Hauptsache, meine Liebsten sind glücklich und ich bin immer in ihrer Nähe. Tom findet eine schöne Wanderung im kleinsten Nationalpark von Norwegen, nämlich dem Gutulia Nasjonalpark. Wir wandern hier einen steinigen Weg bis zur herzigen Häusersiedlung Nedpåvollen. Tom hat extra ein paar norwegische Kronen eingepackt und freut sich auf die Waffeln und den Kaffee. Leider ist die Saison längst vorbei. Gut haben die Beiden ein Picknick eingepackt. So kriege ich auch zu ein paar Bissen von den feinen Äpfeln. Über ein paar Nebenstrassen fahren wir dann Richtung Idre, bis wir an unseren schönen Seeplatz kommen. Leider ist das Wetter nicht mehr so großartig und so geniessen wir den Abend in unserem rollenden Haus.
Montag, 9.9.24 – 27/33 - Regentag
Coni erzählt: Wir müssen erneut etwas südfährts fahren. Es regnet in Strömen. Unterwegs machen wir nur eine kurze Mittagspause, dann fahren wir weiter, bis wir wieder in der Nähe von Malung einen einsamen Platz im Kampåsen Naturreservat finden. Wir essen am Abend gemütlich ein Fondue. Es regnet immer wieder.
Dienstag, 10.9.24 – 28/33 – Im Wolfsgebiet Malingsbo-Kloten
Tom erzählt: Obwohl wir schon viel südlicher sind, ist es auch hier sehr wild, sofern man die Hauptstrasse verlässt. Der Morgenspaziergang verläuft durch einen alten Wald. Da die Sonne nicht scheint, ist der Wald noch mystischer. Unsere Augen sind überall, da auch unsere Hündin relativ auf Zack ist und ihre Nase ziemlich braucht. Nach diesem intensiven Spaziergang fahren wir schliesslich weiter nach Malingsbo-Kloten. Das Wetter ist nun wieder perfekt und wir sind an unserem bekannten Platz allein. Wir geniessen die Sonne, unternehmen einen traumhaften Spaziergang durch den Wald, finden noch einen einsamen Steinpilz und geniessen dann ein schönes Feuer. Wölfe hören wir in diesem Jahr keine.
Mittwoch, 11.9.24 – 29/33 – Aussichtslose Aussicht
Juna erzählt: Es regnet nun wieder ein bisschen. Nachdem eine rollende Vorschulklasse auf den Platz gefahren ist, ist es vorbei mit der Ruhe. Wir entscheiden uns weiterzufahren, denn das Wetter wird wieder schlechter. Tom ist ausgerüstet mit Viewpoints. Trotz strömenden Regen will er uns kurz einen Aussichtspunkt zeigen. Wenn das Wetter besser wäre, würde man von hier wohl fast ganz Schweden sehen. Wir sind nun im Lövbrickan Naturreservat und bleiben auch hier. Natürlich gibt es noch einmal eine herrliche Runde zu einem Felsenmeer und da das Wetter auch wieder sehr trüb ist, entscheiden sich meine Liebsten für ein feines Raclette. Die Gerüche sind herrlich und ich geniesse die gemütliche Wärme.
Donnerstag, 12.9.24 – 30/33 – Polarlichter im Dorf Vegby
Coni erzählt: Bei herrlichem Sonnenschein unternehmen wir einen schönen Morgenspaziergang, machen ein lustiges Fotoshooting und sehen ganz frische Elchspuren. Juna schnuppert auch dementsprechend und wir halten wie immer die Augen offen und die Ohren steif. Auf der Weiterfahrt besichtigen wir, mit einem kleinen Umweg, das Luttra Ganggrab, eines der schönsten und grössten in Schweden. Tom hat eine gute Idee für einen Übernachtungsplatz im Ranahult Naturreservat. Da aber in der Nähe Kühe weiden, halten wir es nicht für angebracht, zu bleiben. Da die Region jedoch stark bevölkert ist, suchen wir nach einem geeigneten Campingplatz. Leider stellen wir fest, dass dieser entgegen den Angaben auf der Website geschlossen ist. Wir finden jedoch in Vegby einen Campingplatz direkt am See und können dann im Dorfpark noch Polarlichter beobachten.
Freitag, 13.9.24 – 31/33 – Linzerplatz – oder wenn die Reise zu Ende geht.
Tom erzählt: Natürlich müssen wir heute auch wieder etwas südwärts fahren. Das Ziel ist jedoch sehr klar. Wir haben uns den Linzerplatz für den letzten Abend im Nikan ausgesucht. Das Wetter ist herrlich. Wir unternehmen einen herrlichen Spaziergang, bevor wir den Abend bei einem schönen Feuer ausklingen lassen.
Wir sehen auch heute erneut herrliche Polarlichter.
Samstag, 14.9.24 –
32/33 – Was immer geht: Meeresluft und Sonnenschein
Juna erzählt: Ich spüre, dass die Reise bald zu Ende geht. Trotzdem gibt es heute noch einmal eine grosse Überraschung. Wir fahren nämlich ans Meer. In Båstads nehme ich einen grossen Schluck von diesem salzigen Wasser. Coni zieht ihre Schuhe und Socken aus und wattet durchs kalte Wasser. Natürlich nehme ich auch ein kurzes Bad und finde es auch herrlich durch den Sand zu toben. Anschliessend besichtigen wir das Dagshög Ganggrab Södra Bjärekusten Naturreservat. Hier wollen meine Leute eigentlich bis zum Abend bleiben. Da eine grosse Hochzeit geplant ist, ist es etwas heikel, da die Wegfahrt etwas gefährdet ist. So verlassen wir den schönen Ort und fahren dann auf die Halbinsel Skanörs. Hier geniessen wir erneut einen herrlichen Spaziergang am Sandstrand und besichtigen die lustigen und farbigen Badehäuser. Als wir dann in Trelleborg auf dem Parkplatz stehen, weiss ich, dass wir heute noch auf die Fähre gehen. Ich bin jedoch zu
müde, um mir viele Gedanken zu machen. Ich weiss, dass ich dann auf dem Schiff ein herrliches Rindsohr kriegen werde. Mit viel Verspätung können wir schliesslich auf die Fähre. Akka legt dann trotzdem pünktlich um 22 Uhr ab. Meine Leute erkunden noch das Schiff, allerdings ist es mir lieber, wenn ich gemütlich auf dem schönen Bett dösen kann. Das Schiff schaukelt. Ich bin so entspannt, dass ich schlafe, als die beiden zurückkommen.
Juna erzählt: Ich spüre, dass die Reise bald zu Ende geht. Trotzdem gibt es heute noch einmal eine grosse Überraschung. Wir fahren nämlich ans Meer. In Båstads nehme ich einen grossen Schluck von diesem salzigen Wasser. Coni zieht ihre Schuhe und Socken aus und wattet durchs kalte Wasser. Natürlich nehme ich auch ein kurzes Bad und finde es auch herrlich durch den Sand zu toben. Anschliessend besichtigen wir das Dagshög Ganggrab Södra Bjärekusten Naturreservat. Hier wollen meine Leute eigentlich bis zum Abend bleiben. Da eine grosse Hochzeit geplant ist, ist es etwas heikel, da die Wegfahrt etwas gefährdet ist. So verlassen wir den schönen Ort und fahren dann auf die Halbinsel Skanörs. Hier geniessen wir erneut einen herrlichen Spaziergang am Sandstrand und besichtigen die lustigen und farbigen Badehäuser. Als wir dann in Trelleborg auf dem Parkplatz stehen, weiss ich, dass wir heute noch auf die Fähre gehen. Ich bin jedoch zu
müde, um mir viele Gedanken zu machen. Ich weiss, dass ich dann auf dem Schiff ein herrliches Rindsohr kriegen werde. Mit viel Verspätung können wir schliesslich auf die Fähre. Akka legt dann trotzdem pünktlich um 22 Uhr ab. Meine Leute erkunden noch das Schiff, allerdings ist es mir lieber, wenn ich gemütlich auf dem schönen Bett dösen kann. Das Schiff schaukelt. Ich bin so entspannt, dass ich schlafe, als die beiden zurückkommen.
Sonntag, 15.9.24 – 32/33 – Nervenlos - 13 Stunden auf der Strasse.
Tom erzählt: Auch heute haben wir wieder grossartiges Wetter. Ich überrasche meine Liebste mit einem herrlichen Kaffee und geniessen dann draussen die Einfahrt in den Kanal von Travemünde. Meine Ehefrau schiesst wieder ein paar neue Fotos von der Passat und schwärmt von diesem schönen alten Segelschiff. Pünktlich legt die Fähre an. Wie immer fahren wir zuerst an den Timmendorfer Strand, damit Juna so rasch wie möglich ihr Geschäft erledigen kann. Ich leere kurz die Rucksäcke und mache Nikan startklar für die heutige Fahrt. Schliesslich
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| Passat-Segelschiff in Lübeck |
muss ich morgen wieder arbeiten und eine weitere Übernachtung kommt nicht in Frage. Zuerst fährt Coni und fährt schon wieder einmal in sämtliche Staus rein. Es geht eine Ewigkeit, bis wir überhaupt in Kassel sind. Nach dem Fahrerwechsel fahre ich weitere 5 Stunden. Auch regelmäßig mit starken Verkehrsstaus konfrontiert. Nachdem wir dann endlich in Basel ankommen, will meine Frau wieder ans Steuer, da ich ihr scheinbar zu impulsiv fahre. Was für ein Missgeschick. Sogar am Sonntagabend gegen 21 Uhr gerät sie aufgrund einer Baustelle auf der A1 in einen Stau. Es ist unglaublich. Schliesslich kommen wir nach langen 13 Stunden zuhause an.
Fazit Tom: Ich bin enttäuscht von Coni, dass sie sich nicht besser auf unsere Ferien vorbereitet hat. Lappland war unglaublich schön und wir werden sicher wieder so weit in den Norden fahren.
Fazit Juna: Unbedingt wieder. Mehr gibt es nicht zu sagen.
Fazit Coni: Nächstes Jahr 7 Wochen Lappland. Geht unbedingt. Lappland ist grossartig und schön und wild und menschenleer.

































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