Auf dem Via Surprise - 20.5. 23.5.2020
Mittwoch, 20.5.2020:
Conny erzählt: Wir starten heute in Grellingen (BL) auf einer Höhe von 330 m. ü. M. Eigentlich mag ich bereits nach 10 Höhenmeter nicht mehr. Es ist heiss und der Weg sieht super steil aus. Trotzdem schaffe ich es bis ans Ziel bei ungefähr 600 Meter über Meer. Wir übernachten an einem Rand eines Feldes bei Chatzenstigen. Tom schleppt die letzten, steilen Höhenmeter mit zusätzlichen 10 Kilo Wasser. Leider ist einer der Wassersäcke nicht mehr ganz dicht und so haben wir doch etwas Flüssigkeit weniger für den heutigen Abend und den Start am nächsten Morgen. Wir geniessen jedoch unseren etwas schrägen, jedoch gemütlichen Schlafplatz. Juna ist fröhlich und Tom ebenso.Donnerstag, 21.5.2020:
Juna erzählt: Nach wie vor liebe ich die Knuddeleinheiten im Zelt. Ich liebe die Streicheleinheiten am Bauch und freue mich auf mein Zmorge in der Natur. Es ist herrlich, nach dem Frühstück noch eine Weile liegen zu bleiben, um bald darauf mit einem Tannzapfen ums Zelt herum zu rasen. Es dauert dann aber eine ganze Weile, bis meine beiden alles zusammengepackt haben. Ich wäre schon längstens startklar. Sobald sich die beiden einen Startkuss gegeben haben, weiss ich, dass es los geht. Wir steigen ab in das härzige Dorf Ringoldswil, um bald wieder Richtung Talstation Wasserfallen aufwärts zu steigen. Und wie steil. Wirklich steil. Die Bahn ist ja wegen Corona geschlossen. Oben bei der Bergstation wissen wir nicht genau, wo übernachten. Es ist zu heiss, um nach fast 8 Stunden noch weiter zu wandern. Wir gegen ins Bergrestaurant, trinken eine Colas und füllen Wasser auf. Oberhalb des Gasthauses finden wir dann einen herrlichen Platz zum Übernachten. Das Zelt stellen wir erst spät auf und gehen dann aber schon um 22 Uhr ins Bett. Die Etappe war doch sehr streng. Ich aber habe alles erhalten, was ich benötige für mein tolles Hundeleben. Baden, Knuddeln, Essen, Sünnele, Spielen, Relaxen.
Freitag, 22.5.2020
Tom erzählt: Unser Wege, wieder etwas steil, können wir bereits bei unserem Morgenessen betrachten. Es ist jedoch früh und die Sonne scheint um 8.15 Uhr noch nicht allzu stark. Nach einer steilen Passage (mit Ketten gesichert) kommen wir zu einem Pferdezüchter. Hier führt der Wanderweg direkt über die Pferdeweide. Juna, meine Prinzessin, meistert alles wie immer super. Bald darauf geht es wieder aufwärts. Bei einer Absprungstelle von Gleitschirmspringer geniessen wir die erste Rast und die wunderbare Aussicht. Über die Ulmethöchi geht es weiter aufwärts bis zum Stierenberg. Von jetzt an geht es steil talwärts, manchmal ist es auch angenehm für den Abstieg. Kurz nach den Ibachfällen finden wir einen traumhaften Rastplatz und entscheiden, hier zu bleiben. Der Rastplatz befindet sich direkt neben einem schönen Bach. Wir geniessen die Ruhe. Zwischendurch machen wir kurze Erkundungstouren und finden jedoch, dass unser Platz ideal ist, um zu übernachten. Es ist herrlich. Wir schlafen alle sehr gut und auch sehr lange.
Samstag, 23.5.2020
Beim Aufstehen regnet es nicht. Im Gegenteil: Es ist traumhaftes Wetter. Einfach perfekt, um einen weiteren Trekkingtag in Angriff zu nehmen. Die Wetterprognosen waren nicht korrekt. Wir können bei traumhaften Sonnenschein starten. Durch ein weiteres härziges Dorf namens Zullwil geht es dann durch das urige Chaltbrunnental. Wir können noch ein paar Fotos vom traumhaften Tal schiessen, dann wird es richtig dunkel und ungemütlich. Wir beschliessen, die Regenkleider zu montieren. Es wird richtig nass. Bei einem Höhlenvorsprung geniessen wir dann eine schöne Pause. Juna ist triefend nass und wir sind es auch.


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