Wochenende in der Üsserschwiz – Fafleralp 13. - 15.7.18
Im Wallis sind wir
schnell, sehr schnell sogar. Trotz Ferienzeit, trotz Feierabend und Wochenende.
Wir erwischen den 17.50 Uhr Zug und sind eine Viertelstunde bereits in einem
anderen Kanton. Von dort fahren wir noch einmal 20 Minuten und kommen auf der
Fafleralp an. Natürlich hat es nicht gross Platz auf dem provisorischen
Campingplatz, wie ich es fast vermutet habe. Das unfreundliche Telefongespräch
mit dem Platzwart vom Nachmittag hat mich schon etwas
verunsichert. Obwohl er
mir versichert hat, dass wir sicher einen Platz finden werden, auf dem
offiziellen Platz finden wir schliesslich keinen Platz. Dafür lässt er uns auf
einer Wiese campieren, neben einem freundlichen Paar aus Freiburg in Breisgau.
Im Endeffekt ist das sicher die bessere Option. Auf Kindergeschrei und
Campingplauderis hätten wir ja sowieso so gar keine Lust gehabt. Am Abend kommt
der erste Regen. Danach erkunden wir jedoch die Gegend und unternehmen mit Juna
einen erholsamen und gemütlichen Abendspaziergang. ![]() |
| Juna beobachtet die Landung des Helikopters |
Der Morgen ist
herrlich. Da wir früh von Transport-Helikopter geweckt werden, die Waren in die
umliegenden Hütten bringen, wandern wir recht früh los. Unser Ziel ist die
Anenhütte. Zu Beginn ist die Steigung ganz angenehm, erst kurz vor Schluss ist
der Aufstieg relativ steil. Unterwegs wälzt sich Juna immer wieder in
Schneeresten des vergangenen Winters. Eine herrlich erfrischende Abkühlung für
unser Pfotentier. Bei der Hütte angekommen, geniessen wir erst mal die
Aussicht, das Bergseeli und unser Picknick. Dann dösen wir gemütlich vor uns
hin, wenn die Sonne hinter den Wolken erscheint, wird es sehr heiss, sobald
sich jedoch eine Wolke vorschiebt, dann wird es gleich empfindlich kühl. Nach
einer



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