Ich mache alles mit rechts

Es gibt im Leben wohl einiges, das nicht gelegen kommt. So mein überaus tollpatschiger Unfall vom 2.7.2017. Gerade in Aufbruchstimmung für den Abendspaziergang noch schnell das Dachfenster schliessen, Juna im Schlepptau mit ihrem Lieblingsball, welchen sie dann leider fallen lässt. Als ich ihr den Ball zurückspielen will, rutsche ich aus und falle wie im Film rückwärts auf den Laminat-Boden. Natürlich weiss ich bereits beim Aufprall, dass ich mir den linken Arm grauenhaft verletzt habe. Um 2 Uhr in der Nacht fahren wir dann in den Notfall. Selbst ist ja schliesslich die Frau. Leider muss ich dann zwei Nächte bleiben, ehe ich mit einer Schlinge nach Hause kann. Diagnose: Fraktur Radiusköpfchen. Vierzehn Tage später muss ich dann doch noch unters Messer, das Köpfchen würde ohne OP falsch zusammenwachsen. Schlimme Wochen folgen.
Es ist eine nervenaufreibende Zeit auch für Tom und Juna. Unser Sommer ist gelaufen, unser Trekkingwochenende am Long-Weekend vom 1. August fällt natürlich prompt ins Wasser. Auch im Spicherli bleibt alles an Tom hängen. Zuhause kann ich wenigstens den Abwasch mit Hilfe des Geschirrspülers erledigen, im Spicherli fehlt die Maschine natürlich. Die 3 Wochen Ferien Schweden Ende August blasen wir ab. Mein Physiotherapeut sagt mir, Ferien machen so keinen Spass. Ich gehe nun also fleissig, 3 x pro Woche in die Physiotherapie und versuche langsam wieder meine linke Hand zu benutzen.

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